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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) mit Leistungsbeschreibungen

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten zwischen Anbieter und dadurch im Zusammenhang stehende Telekommunikationsdienstleistungen und dem Kunden.


» 1. Leistungsumfang / -angebot

Der Anbieter ermöglicht dem Kunden über das Internet per VoIP-Telefonie zu telefonieren und per FoIP-Faxmanager zu faxen. Zu diesem Zweck betreibt der Anbieter die zur Erbringung dieser Dienste nötigen, technischen Einrichtungen sowie die Webseite www.ziil-it.com für die Kundenselbstverwaltung.

Die vom Anbieter angebotene Leistung besteht aus der Weiterleitung einer Verbindung von einem gemietetem Teilnehmernetzanschluss über das Internet an den Kunden, der Anbieter selbst stellt keinen Teilnehmernetzanschluss zur Verfügung. Der Anbieter betreibt eine Telefonanlage an Leitungsanschlüssen bei Netzbetreibern (Carriern) eigener Wahl.

Der Anbieter ist berechtigt, Leistungsinhalte und Entgelte mit einer Ankündigungsfrist von einem Monat zu erweitern, zu ändern oder Verbesserungen vorzunehmen. Voraussetzung ist, dass eine solche Änderung handelsüblich, bzw. unter Berücksichtigung der Interessen vom Anbieter für den Kunden zumutbar und dies aufgrund von Gesetzesänderungen oder -ergänzungen, behördlichen Auflagen und anderen hoheitrechtlichen Maßnahmen notwendig ist.

Soweit der Anbieter kostenlose Dienste und Leistungen erbringt, hat der Kunde auf ihre Erbringung keinen Leistungsanspruch. Der Anbieter ist befugt, solche bisher vergütungsfrei zur Verfügung gestellten Dienste jederzeit einzustellen, zu ändern oder nur noch gegen Entgelte anzubieten. Ein Minderungs-, Erstattungs- oder Schadensanspruch egibt sich daraus nicht.

Ereignisse wie höhere Gewalt, behördliche Maßnahmen, Ausfall von Telekommunikationseinrichtungen Dritter, nicht termingerechte Bereitstellungen der Lieferanten sowie sonstige Störungen entbinden den Anbieter während ihrer Dauer von der Pflicht zur Leistungserbringung, Vergütungsansprüche gegenüber Kunden bleiben hiervon unberührt.

Termine und Fristen sind nur bei ausdrücklicher, schriftlicher Bestätigung durch den Anbieter verbindlich und nur, wenn diese nicht von Lieferanten abhängig sind, der Kunde alle Mitwirkungspflichten erfüllt und alle Voraussetzungen rechtzeitig getroffen hat.


» 2. Vertrag, Laufzeiten, Kündigung

Ein Vertrag zum Kundenkonto kommt mit einer kundenseitigen Anmeldung inklusive deren Validierung (Bestätigungslink) durch den Kunden und bei dem kostenlosen VoIP PRIVAT kommt ein Leistungsvertrag mit der Annahme des Kundenanmeldung oder mit der ersten Erfüllungshandlung vom Anbieter zustande.

Der Zugang des Kundenangebotes wird durch den Anbieter unverzüglich auf elektronischem Weg per E-Mail bestätigt. Die Anmelde- und Zugangsbestätigung stellt keine verbindliche Annahme des Kundenantrages dar. Die Anmelde- und Zugangsbestätigung kann mit der Annahmeerklärung verbunden werden. Der Anbieter kann die Annahme des Kundenantrages auch ohne Begründung ablehnen.

Bei Registrierung sichert der Kunde zu, dass die von ihm im Rahmen des Kundenantrages (Anmeldung) gemachten Angaben zu seiner Person, seiner Anschrift und seiner vollständigen Rufnummer im internationalen Format vollständig und richtig sind.

Verträge mit Mindestlaufzeiten sind frühestens zum Ablauf der Mindestlaufzeit mit einer Frist von vier Wochen kündbar. Wird der Vertrag nicht unter Einhaltung dieser Frist gekündigt, verlängert sich das Vertragsverhältnis jeweils um die bei den Produkten angegebenen Laufzeiten bei gleichbleibender Kündigungsfrist.

Wird während der Mindestlaufzeit ein Upgrade der Dienste auf einen höheren Tarif beauftragt, beginnt ab dem Zeitpunkt des Tarifwechsels eine neue Mindestlaufzeit, die der angegebenen Mindestlaufzeit und Kündigungsfrist bei den Produktbeschreibungen entspricht.

Zur außerordentlichen Kündigung eines Dienstes ist der Anbieter berechtigt, wenn Dritte Verträge über die zur Erbringung des jeweiligen Dienstes unbedingt nötige Vorprodukte gegenüber dem Anbieter ohne Verschulden des Anbieters kündigen.

Der Anbieter hat ein außerordentliches, fristloses Kündigungsrecht, wenn ein Kunde wesentliche Vertragsverletzungen begeht und dieses Verhalten trotz Aufforderung durch den Anbieter nicht unverzüglich unterlässt oder rückgängig macht. Dies umfasst auch die Nutzung der Dienste des Anbieters in betrügerischer oder sonstiger strafrechtlich relevanter Absicht oder die Manipulation an den zur Verfügung gestellten technischen Geräten und Einrichtungen.


» 3. Pflichten / Obliegenheiten

Der Kunde verpflichtet sich, die Dienste des Anbieters nur in Übereinstimmung mit der aktuellen Gesetzeslage und die für die Telekommunikation zugehörigen Gesetze (TKG) sowie den anerkannten Internetstandards / -protokollen zu nutzen.

Der Kunde ist verpflichtet, keine fremden Schutzrechte (Urheberrechte, Datenbankrechte, Markenrechte, Patentrechte usw.) zu verletzen, keine Dienste des Anbieters zum Abruf oder zur Verbreitung von sitten- oder rechtswidrigen Informationen zu nutzen und keine Inhalte mit beleidigenden, verleumderischen oder volksverhetzenden Charakters zu verbreiten.

Im Falle eines Verstoßes des Kunden gegen diese Verpflichtungen ist der Anbieter berechtigt, die gegen diese Bestimmungen verstoßenden Inhalte zu entfernen sowie sonstige Maßnahmen zu treffen, um Rechtsverletzungen zu verhinden oder zu unterbinden.

Der Kunde stellt den Anbieter von allen Kosten und Ansprüchen Dritter frei, die ihre Ursache in der Verletzung von Urheber-, Nutzungs-, Persönlichkeits- oder sonstigen Schutzrechten haben, soweit die Verletzung durch den Kunden im Rahmen der Nutzung der Dienste verursacht wurde.

Der Kunde verpflichtet sich, innerhalb eines Monats (zur Sicherheit unverzüglich) jede Änderung seines Namens und seiner Anschrift und jede Änderung seiner Bankverbindung gegenüber dem Anbieter schriftlich oder per E-Mail anzuzeigen. Auf entsprechende Rückfrage durch den Anbieter hat der Kunde die Daten zu bestätigen. Bei Verstoß ist der Anbieter berechtigt, sofort die vereinbarten Leistungen vorübergehend oder ganz zu sperren.

Durch Anmeldung zur VoIP - Telekommunikation beim Anbieter hat sich der Kunde bereits verpflichtet, alle Dienste nur in Verbindung mit einer einzigen Kundennummer und der durch die Anmeldung bereitgestellten Zugangsdaten zu nutzen. Eine weitere Anmeldung, Beantragung oder Nutzung weiterer Kennungen (Kundennummern) ist einem Kunden nicht gestattet.

Bei Aktivierung des Dienstes CLIP -no screening- verpflichtet sich der Kunde die eigens durch sein Endgerät übermittelte User Provided Number (UPN) nur im gesetzlich zugelassenen e.164 Format zu übertragen. Nach erfolgloser Aufforderung zur Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und weiterer Nichteinhaltung werden dem Kunden die entsprechenden VoIP-Anschlüsse abgehend kostenpflichtig gesperrt.

Verstößt der Kunde gegen die oben genannten Pflichten oder drohen erhebliche oder nachhaltige Störungen am Netzwerk, ist der Anbieter nach erfolgloser Abmahnung / wiederholter Sperrung berechtigt, den Dienst des Kunden ohne Ankündigung abzuschalten sowie die dadurch entstandenen Mehraufwendungen gegenüber dem Kunden in Rechnung zu stellen.

Um eine reibungslose Funktionsfähigkeit der angebotenen Leistungen seitens des Anbieters zu gewährleisten, läßt der Kunde sogenannte Wartungsfenster zu, in denen es möglicherweise zu einer eingeschränkten Verfügbarkeit der Dienste kommen kann. Im Gegenzug verpflichtet sich der Anbieter, solche Wartungsfenster an Anzahl und Zeitraum auf ein Minimum zu reduzieren.

Im Störungsfall eines Dienstes wird der Anbieter nach Eingang der Störungsmeldung innerhalb von 24 Stunden im eigenen Telefonnetz / der Telefonanlage oder innerhalb von 48 Stunden bei Störungen im Teilnehmernetzanschluss der Leistungserbringer für die Instandsetzung des Dienstes sorgen.


» 4. Nutzung durch Dritte

Der Kunde hat auch Entgelte zu zahlen, die im Rahmen der ihm zur Verfügung gestellten Zugriffs- und Nutzungsmöglichkeiten durch befugte oder unbefugte Nutzung der Dienste und Leistungen des Anbieters durch Dritte entstanden sind.

Dies gilt auch für eine nicht zulässige Nutzung an verschiedenen Stand-/ Wohnorten des Kunden untereinander durch Dritte, die Gebühren zur Sperrung werden in einem solchen Verstoß dem Kunden berechnet, eine Freischaltung der gesperrten VoIP-Anschlüsse gegen Gebühr und Unterlassung kann auf Wunsch des Kunden anschließend erfolgen.

Alle personenbezogenen Daten, welche durch den Anbieter über das Internet in Richtung Kunden übertragen werden, sind generell verschlüsselt und somit weitestgehend geschützt. Der Anbieter weist aber darauf hin, dass sämtliche Daten über das Internet-Produkt des Kunden in Richtung Internet ungeschützt und unverschlüsselt transportiert werden können. Der Kunde trifft hierzu angemessene Maßnahmen zur Minimierung des Risikos des unberechtigten Zugangs Dritter zu seinen Rechnersystemen und Daten.

Der Kunde trägt das Kostenrisiko für sämtliche genutzten Dienste und verpflichtet sich, Maßnahmen zur Minimierung des Risikos zu ergreifen und sich diesbezüglich in geeigneter Weise bei Unwissenheit durch einen Fachmann beraten zu lassen.

Besteht seitens des Kunden Grund zur Annahme, dass sich Dritte unberechtigt Zugang verschafft haben, so muss der Anbieter unverzüglich in schriftlicher Form durch den Kunden informiert werden. Während die Hauptverantwortlichkeit beim Kunden verbleibt, unterstützt der Anbieter den Kunden im Rahmen des Möglichen bei Ursachenforschung und Schadensminimierung. Im Rahmen der Unterstützung entstehender Aufwand des Anbieters wird dem Kunden zu einem angemessenen Preis berechnet.


» 5. Preise, Zahlungsbedingungen

Soweit nicht anders vereinbart, sind alle angegebenen Preise stets als Festpreise inkl. der gesetzlich vorgeschriebenen Mehrwertsteuer anzusehen. Gebühren und Entgelte sind mit Zugang einer Rechnung - Hinweis im Kunden-Account und online jeweils ab Rechnungsdatum abrufbar - sofort fällig.

Der Anbieter ist berechtigt, die Preise jederzeit nach Vorankündigung mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsanfang zu ändern. Der geänderte Preis gilt, wenn der Kunde nicht bis zum genannten Monatsanfang der Preisänderung widerspricht. Das Vertragsverhältnis wird dann zu den geänderten Preisen / Konditionen fortgesetzt. Widerspricht der Kunde rechtzeitig, haben beide Parteien das Recht, das Vertragsverhältnis mit einer Frist von vier Wochen zum Monatsende zu kündigen.

Alle Verbindungsentgelte können ohne vorherige Ankündigung - entsprechend den Preisänderungen der Lieferanten / Zulieferer / Carrier - zu jeder Zeit geändert oder angepasst werden. Sofern eine Preisgarantie angegeben ist, sind die angegebenen Gesprächs- und Verbindungsentgelte bis zum genannten Datum seitens des Anbieters verbindlich.

Der Kunde hat stets für ausreichende Deckung auf seinem Konto zu sorgen, anfallende Tarifgebühren oder Entgelte und Produktbestellungen werden direkt dem Kunden-Konto belastet. Sofern das Konto anschließend einen Negativbetrag aufweist, hat der Kunde für den kurzfristigen Ausgleich seines Kontos zu sorgen. Bei fehlendem Ausgleich erhält der Kunde 2 Zahlungserinnerungen im Abstand von zwei Wochen, anfallende Mahngebühren des Anbieters ab der fünften Woche werden dem Kunden-Konto sofort belastet.

Im Verzugsfall ist der Anbieter berechtigt, ab der vierten Woche ohne Ausgleich des Kunden-Kontos gegenüber dem Kunden Zinsen in Höhe von 5% über dem jeweiligen Basiszinssatz zu berechnen. Zusätzlich anfallende Kosten zu Mahnbescheid, Vollstreckung und Gerichtskosten hat der Kunde zu tragen. Eine Abtretung von Ansprüchen des Kunden gegenüber des Anbieters an Dritte ist ausgeschlossen.

Der Anbieter kann das Vertragsverhältnis mit sofortiger Wirkung kündigen, wenn der Kunde eine eidesstattliche Versicherung der Vermögenslosigkeit abgegeben hat, über das Vermögen des Kunden ein Insolvenz-, Vergleichsverfahren oder ein vergleichbares Verfahren unter einer anderen Rechtsordnung eröffnet worden ist, ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt wurde oder andere konkrete Anhaltspunkte über die Verschlechterung in den Vermögensverhältnissen des Kunden bestehen.


» 6. Haftung, Gewährleistung

Soweit sich nachstehend nichts anderes ergibt, sind Schadensersatzansprüche gegen den Anbieter ausgeschlossen, falls die Schadensursache nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht.

Sofern der Anbieter leicht fahrlässig eine Kardinalpflicht oder eine vertragswesentliche Pflicht verletzt, ist die Ersatzpflicht generell nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Sollte die Haftung des Anbieters ausgeschlossen oder eingeschränkt sein, gilt dies auch auf die persönliche Schadensersatzhaftung der Angestellten, Arbeitnehmer, der Mitarbeiter, Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch unberechtigte Eingriffe des Kunden in das Telekommunikationsnetz des Anbieters, die technische Ausstattung oder die Netzinfrastruktur des Kunden entstanden sind.

Der Anbieter haftet ebenfalls nicht für Schäden aufgrund fehlerhafter, unsachgemäßer Installation, Bedienung oder Behandlung der für die Inanspruchnahme der Leistung erforderlichen Geräte oder Systemkomponenten durch den Kunden oder von ihm beauftragte Dritte.

Er haftet auch nicht für Schäden, die durch fehlende Beachtung oder Einhaltung der in Leistungsbeschreibungen oder sonstigen Produktinformationen vorgegebenen Hinweise und Bestimmungen entstanden sind.

Bei Ausfällen wegen einer außerhalb des Verantwortungsbereichs des Anbieters liegenden Störung (z. B. Carrier, Leistungserbringer) entstehen keine Ansprüche des Kunden gegenüber dem Anbieter. Bis zum Wegfall der Störung ist der Anbieter von der Erfüllung der Vertragspflichten befreit.

Der Anbieter haftet nicht für Vermögensschäden, die durch eine Unterbrechung oder Störung des Dienstes entstanden sind.


» 7. Angebote mit Freiminuten

Die Angebote mit Freiminuten beziehen sich auf den kompletten Kunden-Account mit allen vorhandenen SIP-Accounts. Bei Überschreitung von 2500 Minuten im VoIP DEFLAT / VoIP PREMIUM Tarif und bei Überschreitung von 1500 Minuten je Land im VoIP EUROPE Tarif im Monat stehen die Freiminuten erneut im gleichen Monat zur Verfügung.

In solchen Fällen wird dem Kunden die Grundgebühr ein weiteres Mal für den aktuellen Monat berechnet, weitere Kosten fallen nur bei einer erneuten Überschreitung der Freiminuten im gleichen Monat an.


» 8. Wichtige Hinweise zu Notrufen

Sofern vom Anbieter aktiviert können die Notrufnummern 110 und 112 wie vom normalen Festnetz erreicht werden. Getätigte Notrufe sind für die in Ihren Kundendaten hinterlegte Adresse aktiviert. Sollten sich Ihre persönlichen Daten ändern, so teilen Sie dies bitte umgehend unserem Support mit.

Nur wenn Name und Adresse zum Zeitpunkt des Notrufes korrekt sind, kann eine einwandfrei funktionierende Notruffunktion zur nächstgelegenen Polizei- oder Feuerwehrdienststelle gewährleistet werden.

Nutzen Sie Ihren Anschluss von einem anderen Standort aus ist eine Notrufversorgung nur möglich, wenn Sie der Notrufzentrale Ihren Namen und Ihren aktuellen Standort mitteilen können, sogenannte "Röchelanrufe" sind in einem solchen Fall nicht möglich.

Hinweis: Testanrufe zur Polizei oder Feuerwehr stören den geregelten Betrieb der Notrufzentralen und sind ausdrücklich untersagt!

Schäden durch eine unsachgemäße oder missbräuchliche Nutzung der Notruffunktion werden nicht ersetzt und dem Kunden sofort in Rechnung gestellt.


» 9. Aufrechnungs-, Zurückbehaltungsrecht

Gegen Ansprüche des Anbieters kann der Kunde nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Ansprüchen aufrechnen.

Dem Kunden steht die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts nur wegen unbestrittener Rechte aus diesem Vertrag und nur in Höhe des jeweils anteiligen Rechnungsbetrages zu.


» 10. Geheimhaltung, Datenschutz

Der Kunde ist damit einverstanden, dass die Antragsdaten gemäß dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), dem Telekommunikationsgesetz (TKG) und der Verordnung über den Datenschutz für Unternehmen - die Telekommunikationsleistungen erbringen (TDSV) - gespeichert und weiterverarbeitet werden, soweit dies für die Durchführung des Vertrages notwendig ist.

Sollte der Anbieter leicht fahrlässig eine Kardinalspflicht oder eine vertragswesentliche Pflicht verletzen, ist die Ersatzpflicht auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.


» 11. Schriftform

Rechte und Pflichten aus diesem Vertrag können nur mit schriftlicher Zustimmung der jeweils anderen Vertragspartei auf eine dritte Person übertragen werden.

Die Mitarbeiter des Anbieters sind nicht befugt, mündliche oder schriftliche Nebenabreden zu treffen oder Zusicherungen zu geben, die über den Inhalt des jeweiligen Vertrages einschließlich dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) hinausgehen.


» 12. Lieferbedingungen

Für die Geschäftsbeziehung zwischen dem Anbieter und dem Besteller gelten ausschließlich die nachfolgenden Lieferbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen des Bestellers werden vom Anbieter nicht anerkannt.

Wird eine Bestellung beim Anbieter aufgegeben, so wird der Besteller hierüber per E-Mail informiert. Der Eingang der Bestellung wird somit bestätigt und deren Eizelheiten detailliert aufgeführt. Die Bestellung stellt ein Angebot an den Anbieter zum Abschluss eines Kaufvertrages dar. Der Anbieter nimmt dieses Angebot an, wenn per E-Mail über die Versendung der Ware informiert wird. Über Produkte aus ein und derselben Bestellung, die nicht in der Versandbestätigung aufgeführt sind, kommt kein Kaufvertrag zustande.

Sofern nicht anders vereinbart, erfolgt die Lieferung ab Lager an die vom Besteller angegebene Lieferadresse. Angaben über die Lieferfrist sind unverbindlich, soweit nicht ausnahmsweise der Liefertermin verbindlich zugesagt wurde.

Falls Lieferanten des Anbieters trotz vertraglicher Verpflichtungen den Anbieter nicht mit der bestellten Ware beliefern, ist der Anbieter zum Rücktritt berechtigt. In diesem Fall wird der Besteller unverzüglich darüber informiert, dass das bestellte Produkt nicht zur Verfügung steht und der bereits bezahlte Kaufpreis erstattet wird.

Der Besteller kann den Kaufpreis per Überweisung, Lastschrift, Kreditkarte oder Paypal-Guthaben durch Einzahlung auf das Kundenkonto des Anbieters bezahlen, der Kaufpreis wird dem Kundenkonto direkt belastet. Zusätzliche Kosten und Portopreise sind bei der Bestellung angegeben.

Liegt ein Mangel der Ware vor, kann der Besteller Nacherfüllung (Mängelbeseitigung oder Ersatzlieferung) verlangen. Schlägt die Nacherfüllung fehl, kann der Besteller bei einem nicht unerheblichen Mangel vom Vertrag zurücktreten, den Kaufpreis mindern oder Schadenersatz geltend machen. Vorstehende Haftungsbeschränkung gilt nicht, soweit die Schadensursache auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht oder ein Personenschaden vorliegt. Sie gilt ferner dann nicht, wenn der Besteller Ansprüche aus §§ 1, 4 Produkthaftungsgesetz geltend macht.

Sofern der Anbieter fahrlässig eine vertragswesentliche Pflicht verletzt, ist die Ersatzpflicht für Sachschäden auf den typischerweise entstehenden Schaden beschränkt. Die Verjährungsfrist beträgt 24 Monate, gerechnet ab Lieferung.

Informationen über Art, Umfang, Ort und Zweck der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung der für die Ausführung von Bestellungen und die Anmeldung zum E-Mail Benachrichtigungsdienst erforderlichen personenbezogenen Daten durch den Anbieter befinden sich in den » 9. Datenschutzbestimmungen.


» 13. Widerrufsrecht

Der Kunde, Besteller (gilt nur für Privatkunden) hat das Recht, seinerseits in schriftlicher Form oder durch Rücksendung der Ware einer Bestellung innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt der Ware, einen Vertrag zu widerrufen.

Die Kosten für die Rücksendung der Ware werden vom Anbieter erstattet. Es wird darauf hingewiesen, dass der Anbieter ggf. eine durch Ingebrauchnahme der Sache entstandene Wertminderung einbehalten kann, darüber hinaus gilt unsere Rücknahmegarantie.

Das Widerrufsrecht gilt nicht bei bereits in Auftrag gegebenen Rufnummernbestellungen oder Portierungen bei Lieferanten des Anbieters. Es sei denn, der Kunde trägt nach schriftlicher Vereinbarung die hierzu entstandenen Kosten des Lieferanten, welche dem Kunden in seinem Kunden-Account sofort belastet werden.


» 14. Salvatorische Klausel

Diese AGB unterliegen ausschließlich dem materiellen Recht der Bundesrepublik Deutschland. Die Regelungen des UN-Kaufrechts nach dem UN Kaufrechtsabkommen (CSIG) finden auf diese AGB keine Anwendung.

Etwaige Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden sind ausgeschlossen. Als Gerichtsstand und Erfüllungsort wird Konstanz am Bodensee vereinbart.

Sollte eine Regelung dieser Bestimmungen / dieser Vereinbarung unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der restlichen Bestimmungen nicht. Vielmehr gilt an Stelle der unwirksamen Bestimmung eine dem Zweck der Vereinbarung entsprechende oder zumindest nahekommende Ersatzbestimmung, die die Parteien zur Erreichung des gleichen wirtschaftlichen Ergebnisses vereinbart hätten, wenn sie die Unwirksamkeit der Bestimmung gekannt hätten. Gleiches gilt entsprechend für den Fall der Unvollständigkeit der Bestimmungen.

Wird über das Vermögen eines Kunden des Anbieters das Insolvenzverfahren beantragt, eröffnet oder abgelehnt, so ist der Anbieter berechtigt, das Verhältnis fristlos zu kündigen oder Sicherheiten (z.B. durch Bankbürgschaft) in Höhe der letzten drei durchschnittlichen Monatsumsätze zur Besicherung der Forderungen zu verlangen.